sábado, 8 de febrero de 2014

La Asociación Musical DSV asiste al concierto WAGNER Y LA MÚSICA ENAMORADA



La Orquesta de Valencia bajo la dirección del maestro Traub, interpretará este viernes 14 de febrero, que coincide con el día de los enamorados, un programa dedicado a Richard Wagner en el que se podrá escuchar el maravilloso Preludio y Muerte de Amor de “Tristán e Isolda”, una de las composiciones más reclamadas por el público wagneriano, y sublime expresión del romanticismo alemán. Además, supone el regreso de una de las cantantes más queridas y admiradas del  público valenciano, la mezzosoprano alemana Waltraud Meier, que vuelve a la Sala Iturbi junto con el tenor Thomas Mohr y el barítono Tobias Kehrer para cantar en el I Acto de la ópera “La Walkiria” de Richard Wagner, sin duda una de las cimas del teatro musical de todos los tiempos, en los que se suceden pasajes musicales de gran expresión melódica, envueltos en una original armonía, y en una colorista y casi pictórica instrumentación.




Viernes 14 Febrero 2014. 19:30
Sala Iturbi. Palau de la Música de Valencia


Waltraud Meier, soprano/Sieglinde
Thomas Mohr, tenor/Siegmund
Tobias Kehrer, barítono/Hunding
ORQUESTA DE VALENCIA
Yaron Traub, director
Richard Wagner
  • Tannhäuser (obertura)
  • Preludio y Muerte de Amor de Tristán e Isolda
  • La Walkiria (Acto I)











La Valquiria (Die Walküre)  es la segunda ópera del ciclo El Anillo del Nibelungo (Der Ring des Nibelungen) de Richard Wagner. Esta majestuosa tetralogía de óperas se inician con El oro del Rhin (Das Rheingold) que hace de prólogo y se completan con las otras dos óperas finales: Sigfrido (Siegfried) y El ocaso de los dioses (Götterdämmerung), que curiosamente fueron las primeras en ser escritas. Wagner se basó en la mitología nórdica para escribir el libreto y concretamente, en el caso de las Valquirias, se inspiró en la saga de los volsungos.

Las Valquirias, en la mitología nórdica, son las hijas de Wotan, el dios de los dioses, que tienen como misión defender el Walhala o la morada de los dioses, a donde llevan el alma de los mejores héroes caídos en batalla para su descanso y para prepararse para la batalla del fin del mundo.


ARGUMENTO ACTO I
LIBRETO: ALEMÁN                                                  
LIBRETO: ESPAÑOL


ACTO I

Durante una tempestad un guerrero busca refugio en una cabaña del bosque, construida alrededor de un poderoso fresno. Es la cabaña de Hunding, el marido de Sieglinde. Ésta encuentra al guerrero tumbado delante del fuego y le ofrece descanso y consuelo. Entre ambos rapidamente surge una potente y mútua atracción. Lo que Sieglinde no sabe es que se trata de Siegmund, que en realidad es su hermano
Cuando Hunding regresa, recela del desconocido, pero le ofrece su hospitalidad. Siegmund dice que se llama Wehwalt (Weh significa dolor) y que es hijo de Wolfe, y cuenta su historia. Vivía en el bosque con sus padres y con su hermana gemela. Un día al regresar a su casa descubrió que unos maleantes la habían quemado, matado a la madre y raptado a la hermana. Años más tarde también se vió separado de su padre, quedando solo en el mundo, desde entonces siempre ha sentido el rechazo de los demás, que lo han tratado como a un intruso. En ese momento se encuentra huyendo de un clan que había encontrado cuando trataban que una muchacha se casara con un hombre al que no amaba: Siegmind había matadoa loshermanos de la chica,pero en la huida había perdido sus armas.
Hunding, entonces, le revela que él es un familiar de ese clan y que si bien, las leyes de la hospitalidad serán respetadas esa noche, a la mañana siguiente Hunding luchará contra él, en venganza por la muerte de sus parientes.
Al quedarse solo, Siegmund implora la ayuda de su padre, que le había prometido que cuando tuviera una gran necesidad encontraría una espada. Regresa Sieglinde, que ha drogado a Hunding con un somnífero. Le cuenta a Siegmund que, cuando sus raptores la estaban obligando a casarse con Hunding, un desconocido llegó y hundió su espada en el tronco del fresno. Hasta ese momento nadie ha conseguido sacarla de ahí, pero está convencida que Siegmund lo conseguirá. Así sucede, consigue la espada a la que llamará Notung (Not significa necesidad), y los dos inspirados por la fuerza de la llegada de la primavera, dan rienda suelta a su amor. Sieglinde le revela que és su hermana, y los dos se funden en un apasionado abrazo.



DIE WALKÜRE
ERSTER TAG
DER RING DES NIBELUNGEN
1. AKT


In Osten wob ich,
im Westen wand ich,
nach Norden werf ich.
Was wandest du im Westen?
Was wobest du im Osten?
Rheingold raubte Alberich,
schmiedete einen Ring,
band durch ihn seine Brüder.
Knechte die Nibelungen,
Knecht auch Alberich,
da der Ring ihm geraubt.
Frei die Schwarzalben,
frei auch Alberich.
Rheingold ruh’ in der Tiefe.
- In Osten wob ich.
- In Westen wand ich.
Nach Norden werf ich.
Was wandest du im Westen?
Was wobest du im Osten?
Der Götter Burg bauten Riesen,
begehrten drohend zum Dank den Ring.
Ihn entrissen die Götter dem Nibelung.
Sorgen seh ich die Götter,
es grollt in Banden die Tiefe
Freie nur geben Frieden.
Freudig trotzet ein Froher,
frei für die Götter zu streiten.
Durch Sieg bringe Frieden …
Wes Herd dies auch sei,
hier muss ich rasten.
Ein fremder Mann?
Ihn muss ich fragen.
Wer kam ins Haus
und liegt dort am Herd?
Müde liegt er, von Weges Müh’n.
Schwanden die Sinne ihm?
Wäre er siech?
Noch schwillt ihm der Atem.
Das Auge nur schloss er.
Mutig dünkt mich der Mann,
sank er müd’ auch hin.
Ein Quell! Ein Quell!
Erquickung schaff’ ich.
Labung biet’ ich dem lechzenden Gaumen.
Wasser, wie du gewollt.
Kühlende Labung gab mir der Quell,
des Müden Last machte er leicht
erfrischt ist der Mut,
das Aug’ erfreut des Sehens selige Lust.
Wer ist’s, der so mir es labt?
Dies Haus und dies Weib
sind Hundings Eigen.
Gastlich gönn’ er dir Rast.
Harre, bis heim er kehrt.
Waffenlos bin ich Dem wunden Gast
wird dein Gatte nicht wehren.
Die Wunden weise mir schnell!
Gering sind sie, der Rede nicht wert.
Noch fügen des Leibes Glieder sich fest.
Hätten halb so stark wie mein Arm
Schild und Speer mir gehalten,
nimmer floh ich dem Feind,
doch zerschellten mir Speer und Schild.
Der feind Meute hetzte mich müd’,
Gewitterbrunst brach meinen Leib.
Doch schneller, als ich der Meute,
schwand die Müdigkeit mir,
sank auf die Glieder mir Nacht.
Die Sonne lacht mir nun neu.
Des seimigen Metes süßen Trank
mög’st du mir nicht verschmähn.
Schmecktest du mir ihn zu?
Einen Unseligen labtest du
Unheil wende der Wunsch von dir!
Gerastet hab ich, und süß geruht.
Weiter wend’ ich den Schritt.
Wer verfolgt dich, dass du schon fliehst?
Misswende folgt mir, wohin ich fliehe.
Misswende naht mir, wo ich mich neige.
Dir, Frau, doch bleibe sie fern!
Fort wend’ ich Fuß und Blick!
So bleibe hier!
Nicht bringst du Unheil dahin,
wo Unheil im Hause wohnt.
Wehwalt hieß ich mich selbst
Hunding will ich erwarten.
Müd am Herd fand ich den Mann,
Not führt’ ihn ins Haus.
- Du labtest ihn? – Den Gaumen
letzt’ ich ihm, gastlich sorgt’ ich sein.
Dach und Trank dank’ ich ihr
Willst du dein Weib drum schelten?
Heilig ist mein Herd.
Heilig sei dir mein Haus.
Rüst’ uns Männern das Mahl!
Wie gleicht er dem Weibe!
Der gleißende Wurm
glänzt auch ihm aus dem Auge.
Weit her, traun, kamst du des Wegs.
Ein Ross nicht ritt, der Rast hier fand.
Welch schlimme Pfade schufen dir Pein?
Durch Wald und Wiese, Heide und Hain
jagte mich Sturm und starke Not.
Nicht kenn ich den Weg, den ich kam.
Wohin ich irrte, weiß ich noch minder.
Kunde gewänn’ ich des gern.
Des Dach dich deckt, des Haus dich hegt,
Hunding heißt der Wirt.
Wendest von hier du nach West den Schritt,
in Höfen reich hausen dort Sippen,
die Hundings Ehre behüten.
Gönnt mir Ehre mein Gast,
wird sein Name nun mir genannt.
Trägst du Sorge, mir zu vertraun,
der Frau hier gib doch Kunde.
Sieh, wie gierig sie dich frägt!
Gast, wer du bist, wüsst’ ich gern.
Friedmund darf ich nicht heißen.
Frohwalt möcht’ ich wohl sein.
Doch Wehwalt muss ich mich nennen.
Wolfe, der war mein Vater.
Zu zweit kam ich zur Welt,
eine Zwillingsschwester und ich.
Früh schwanden mir Mutter und Maid.
Die mich gebar und die mit mir sie barg,
kaum hab ich je sie gekannt.
Wehrlich und stark war Wolfe,
der Feinde wuchsen ihm viel.
Zum Jagen zog mit dem Jungen der Alte.
Von Hetze und Harst
einst kehrten wir heim
Da lag das Wolfsnest leer.
Zu Schutt gebrannt der prangende Saal,
zum Stumpf der Eiche blühender Stamm.
Erschlagen der Mutter mutiger Leib,
verschwunden in Gluten der Schwester Spur.
Uns schuf die herbe Not
der Neidinge harte Schar.
Geächtet floh der Alte mit mir.
Lange Jahre lebte der Junge
mit Wolfe im wilden Wald.
Manche Jagd ward auf sie gemacht,
doch mutig wehrte das Wolfspaar sich.
Ein Wölfing kündet dir das,
den als “Wölfing” mancher wohl kennt.
Wunder und wilde Märe
kündest du, kühner Gast,
Wehwalt, der Wölfing!
Mich dünkt, von dem wehrlichen Paar
vernahm ich dunkle Sage,
kannt’ ich auch Wolfe und Wölfing nicht.
Doch weiter künde, Fremder
Wo weilt dein Vater jetzt?
Ein starkes Jagen auf uns
stellten die Neidinge an.
Der Jäger viele fielen den Wölfen,
in Flucht durch den Wald
trieb sie das Wild.
Wie Spreu zerstob uns der Feind.
Doch ward ich vom Vater versprengt.
Seine Spur verlor ich,
je länger ich forschte.
Eines Wolfes Fell nur traf ich im Forst.
Leer lag es vor mir,
den Vater fand ich nicht.
Aus dem Wald trieb es mich fort.
Mich drängt’ es zu Männern und Frauen.
Wie viel ich traf, wo ich sie fand,
ob ich um Freund’, um Frauen warb
Immer doch war ich geächtet.
Unheil lag auf mir.
Was Rechtes je ich riet,
andern dünkte es arg,
was schlimmer immer mir schien,
andre gaben ihm Gunst.
In Fehde fiel ich, wo ich mich fand,
Zorn traf mich, wohin ich zog.
Gehrt’ ich nach Wonne,
weckt’ ich nur Weh’,
Drum musst’ ich mich Wehwalt nennen.
Des Wehes waltet’ ich nur.
Die so leidig Los dir beschied,
nicht liebte dich die Norn’.
Froh nicht grüßt dich der Mann,
dem fremd als Gast du nahst.
Feige nur fürchten den,
der waffenlos einsam fährt.
Künde noch, Gast, wie du im Kampf
zuletzt die Waffe verlorst!
Ein trauriges Kind rief mich zum Trutz.
Vermählen wollte der Magen Sippe
dem Mann ohne Minne die Maid.
Wider den Zwang zog ich zum Schutz,
der Dränger Tross traf ich im Kampf
Dem Sieger sank der Feind.
Erschlagen lagen die Brüder.
Die Leichen umschlang da die Maid,
den Grimm verjagt’ ihr der Gram.
Mit wilder Tränen Flut
betroff sie weinend die Wal
Um des Mordes der eigenen Brüder
trauerte die unsel’ge Braut.
Der Erschlagenen Sippen
stürmten daher,
übermächtig ächzten nach Rache sie.
Rings um die Stätte ragten mir Feinde.
Doch von der Wal wich nicht die Maid.
Mit Schild und Speer schirmt’ ich sie lang,
bis Speer und Schild im Harst mir zerhaun.
Wund und waffenlos stand ich,
sterben sah ich die Maid.
Mich hetzte das wütende Heer.
Auf den Leichen lag sie tot.
Nun weißt du, fragende Frau,
warum ich Friedmund
nicht heiße.
Ich weiß ein wildes Geschlecht,
nicht heilig ist dem, was anderen hehr.
Verhasst ist es allen und mir.
Zur Rache wurd’ ich gerufen
Sühne zu nehmen für Sippenblut.
Zu spät kam ich, und kehrte nun heim,
des flücht’gen Frevlers Spur
im eignen Haus zu erspähn.
Mein Haus hütet, Wölfing, dich heut’.
Für die Nacht nahm ich dich auf.
Mit starker Waffe doch wehre dich morgen.
Zum Kampfe kies’ ich den Tag,
für Tote zahlst du mir Zoll.
Fort aus dem Saal! Säume hier nicht!
Den Nachttrunk rüste mir drin,
und harre mein’ zur Ruh’.
Mit Waffen wehrt sich der Mann.
Dich Wölfing treffe ich morgen.
Mein Wort hörtest du, hüte dich wohl.
Ein Schwert verhieß mir der Vater,
ich fänd’ es in höchster Not.
Waffenlos fiel ich in Feindes Haus.
Seiner Rache Pfand, raste ich hier.
Ein Weib sah ich, wonnig und hehr.
Entzückend Bangen zehrt mein Herz.
Zu der mich nun Sehnsucht zieht,
die mit süßem Zauber mich sehrt,
im Zwange hält sie der Mann,
der mich Wehrlosen höhnt.
Wälse!
Wälse!
Wo ist dein Schwert?
Das starke Schwert,
das im Sturm ich schwänge,
bricht mir hervor aus der Brust,
was wütend das Herz noch hegt?
Was gleißt dort hell im Glimmerschein?
Welch ein Strahl
bricht aus der Esche Stamm?
Des Blinden Auge leuchtet ein Blitz,
lustig lacht da der Blick.
Wie der Schein
so hehr das Herz mir sengt!
Ist es der Blick der blühenden Frau,
den dort haftend sie hinter sich ließ,
als aus dem Saal sie schied?
Nächtiges Dunkel deckte mein Aug’,
ihre Blickes Strahl streifte mich da.
Wärme gewann ich und Tag.
Selig schien mir der Sonne Licht,
den Scheitel umgliss mir
ihr wonniger Glanz,
bis hinter Bergen sie sank.
Noch einmal, da sie schied,
traf mich abends ihr Schein.
Selbst der alten Esche Stamm
erglänzte in goldner Glut.
Da bleicht die Blüte,
das Licht verlischt.
Nächtiges Dunkel deckt mir das Auge.
Tief in des Busens Berge
glimmt nur noch lichtlose Glut.
- Schläfst du, Gast?
- Wer schleicht daher?
Ich bin’s, höre mich an!
In tiefem Schlaf liegt Hunding,
ich würzt’ ihm betäubenden Trank.
- Nütze die Nacht dir zum Heil!
- Heil macht mich dein Nah’n!
Eine Waffe lass mich dir weisen
O wenn du sie gewännst!
Den hehrsten Helden
dürft’ ich dich heißen.
Dem Stärksten allein ward sie bestimmt.
O merke wohl, was ich dir melde!
Der Männer Sippe saß hier im Saal,
von Hunding zur Hochzeit geladen.
Er freite ein Weib,
das ungefragt Schächer
ihm schenkten zur Frau.
Traurig saß ich, während sie tranken.
Ein Fremder trat da herein,
ein Greis im grauen Gewand.
Tief hing ihm der Hut,
der deckt’ ihm der Augen eines.
Doch des andren Strahl,
Angst schuf es allen,
traf die Männer sein mächtiges Dräu’n.
Mir allein weckte das Auge
süß sehnenden Harm,
Tränen und Trost zugleich.
Auf mich blickt’ er, und blitzte auf jene,
als ein Schwert in Händen er schwang.
Da stieß er nun in der Esche Stamm,
bis zum Heft haftet’ es drin.
Dem sollte der Stahl geziemen,
der aus dem Stamm es zög’.
Der Männer alle, so kühn sie sich mühten,
die Wehr sich keiner gewann.
Gäste kamen und Gäste gingen,
die Stärksten zogen am Stahl.
Keinen Zoll entwich er dem Stamm.
Dort haftet schweigend das Schwert.
Da wusst’ ich, wer es war,
der mich Gramvolle gerührt.
Ich weiß auch, wem allein im Stamm
das Schwert er bestimmt.
O fänd’ ich ihn heut’ und hier,
den Freund,
käm’ er aus Fremden zur ärmsten Frau.
Was je ich gelitten in grimmigem Leid,
Was je mich geschmerzt
in Kummer und Harm,
süßeste Rache sühnte dann alles!
Erjagt hätt’ ich, was je ich berührt,
was je ich beweint, wär’ mir gewonnen,
fänd’ ich den heiligen Freund,
umfing den Helden mein Arm.
Dich selige Frau hält nun der Freund,
dem Waffe und Weib bestimmt!
Heiß in der Brust brennt mir der Eid,
der mich dir Edlen vermählt.
Was je ich ersehnt, ersah ich in dir.
In dir fand ich, was je mir gefehlt!
Littest du Schmach,
und schmerzte mich Leid,
war ich geächtet und warst du entehrt.
Freudige Rache lacht nun den Frohen.
Auf lach ich in heiliger Lust,
halt’ ich dich Hehre umfangen,
fühl ich dein schlagendes Herz.
Ha! Wer ging? Wer kam herein?
Keiner ging, doch einer kam
Siehe, der Lenz lacht in den Saal.
Winterstürme wichen dem Wonnemond,
in mildem Lichte leuchtet der Lenz.
Auf linden Lüften leicht und lieblich,
Wunder webend er sich wiegt.
Durch Wald und Auen weht sein Atem,
weit geöffnet lacht sein Aug’.
Aus sel’ger Vöglein Sange süß er tönt,
holde Düfte haucht er aus.
Seinem warmen Blut
entblühen wonnige Blumen,
Keim und Spross entspringt seiner Kraft.
Mit zarter Waffen Zier
bezwingt er die Welt.
Winter und Sturm wichen der starken Wehr.
Wohl musste den tapfern Streichen
die strenge Türe auch weichen,
die trotzig und starr uns trennte von ihm.
Zu seiner Schwester schwang er sich her,
die Liebe lockte den Lenz.
In unserem Busen barg sie sich tief,
nun lacht sie selig dem Licht.
Die bräutliche Schwester
befreite der Bruder,
zertrümmert liegt, was je sie getrennt.
Jauchzend grüßt sich das junge Paar.
Vereint sind Liebe und Lenz.
Du bist der Lenz, nach dem ich verlangte
in frostigen Winters Frist.
Dich grüßte mein Herz
mit heiligem Grau’n,
als dein Blick zuerst mir erblühte.
Fremdes nur sah ich von je,
freudlos war mir das Nahe.
Als hätt’ ich nie es gekannt,
war, was immer mir kam.
Doch dich kannt’ ich deutlich und klar.
Als mein Auge dich sah,
warst du mein Eigen.
Was im Busen ich barg, was ich bin,
hell wie der Tag taucht’ es mir auf,
o wie tönender Schall
schlug’s an mein Ohr,
als in frostig öder Fremde
zuerst ich den Freund ersah.
O süßeste Wonne!
O seligstes Weib!
O lass in Nähe zu dir mich neigen,
dass hell ich schaue den hehren Schein,
der dir aus Aug’ und Antlitz bricht
und so süß die Sinne mir zwingt.
Im Lenzesmond leuchtest du hell,
hehr umwebt dich das Wellenhaar.
Was mich berückt, errat’ ich nun leicht,
denn wonnig weidet mein Blick.
Wie dir die Stirn so offen steht,
der Adern Geäst
in den Schläfen sich schlingt!
Mir zagt es vor der Wonne,
die mich entzückt.
Ein Wunder will mich gemahnen.
Den heut’ zuerst ich erschaut,
mein Auge sah dich schon.
Ein Minnetraum gemahnt auch mich
In heißem Sehen sah ich dich schon.
Im Bach erblickt’ ich mein eigen Bild,
und jetzt gewahr ich es wieder.
Wie einst dem Teich es enttaucht,
bietest mein Bild mir nun du!
- Du bist das Bild, das ich in mir barg.
- O still!
Lass mich der Stimme lauschen.
Mich dünkt, ihren Klang
hört’ ich als Kind.
Doch nein! Ich hörte sie neulich,
als meiner Stimme Schall
mir widerhallte der Wald!
O lieblichste Laute,
denen ich lausche!
Deines Auges Glut
erglänzte mir schon
So blickte der Greis grüßend auf mich,
als der Traurigen Trost er gab.
An dem Blick erkannt’ ihn sein Kind,
schon wollt’ ich beim Namen ihn nennen!
Wehwalt heißt du fürwahr?
Nicht heiß ich so, seit du mich liebst.
Nun walt’ ich der hehrsten Wonnen!
Und Friedmund darfst du froh
dich nicht nennen?
Nenne mich du, wie du liebst,
dass ich heiße
Den Namen nehm’ ich von dir.
- Doch nanntest du Wolfe den Vater?
- Ein Wolf war er feigen Füchsen!
Doch dem so stolz strahlte das Auge,
wie, Herrliche, hehr dir es strahlt,
der war Wälse genannt.
War Wälse dein Vater,
und bist du ein Wälsung,
stieß er für dich sein Schwert
in den Stamm.
So lass mich dich heißen,
wie ich dich liebe
Siegmund, so nenn ich dich!
Siegmund heiß ich,
und Siegmund bin ich!
Bezeug’ es dies Schwert,
das zaglos ich halte!
Wälse verhieß mir,
in höchster Not fänd’ ich es einst
Ich fass’ es nun!
Heiligster Minne höchste Not,
sehnender Liebe sehrende Not,
brennt mir hell in der Brust,
drängt zu Tat und Tod.
Notung, Notung,
so nenn’ ich dich, Schwert!
Notung, Notung, neidlicher Stahl!
Zeig’ deiner Schärfe schneidenden Zahn!
Heraus aus der Scheide zu mir!
Siegmund, den Wälsung,
siehst du, Weib!
Als Brautgabe bringt er dies Schwert
So freit er sich die seligste Frau.
Dem Feindeshaus entführt er dich so.
Fern von hier folge mir nun,
fort in des Lenzes lachendes Haus.
Dort schützt dich Notung, das Schwert,
wenn Siegmund dir liebend erlag.
Bist du Siegmund, den ich hier sehe,
Sieglinde bin ich, die dich ersehnt.
Die eigne Schwester gewannst du
zu eins mit dem Schwert!
Braut und Schwester
bist du dem Bruder!
So blühe denn, Wälsungen-Blut!


LIBRETO: ESPAÑOL>>>
LA VALQUIRIA

PRIMER DÍA
EL ANILLO DEL NIBELUNGO
ACTO I


Tejí en oriente,
devané en occidente,
hacia el norte me dirijo.
¿Qué devanaste en occidente?
¿Qué tejiste en oriente?
Alberico robó el oro del Rhin,
forjó un anillo,
sometió con él a sus hermanos.
Siervos los nibelungos,
siervo también Alberico
cuando le robaron el anillo.
Libres los gnomos negros,
libre también Alberico.
El oro descansa en las profundidades.
- Tejí en oriente.
- Devané en occidente.
Hacia el norte me dirijo.
¿Qué devanaste en occidente?
¿Qué tejiste en oriente?
Los gigantes construyeron
el castillo de los dioses,
exigiendo en pago el anillo.
Los dioses se lo arrebataron al nibelungo.
Afligidos veo a los dioses,
el rencor ruge encadenado
en las profundidades
Sólo los libres concederán la paz.
Un dichoso se dispone animoso
a luchar por los dioses.
Que con la victoria traiga la paz …
¡Sea de quien sea
este hogar, aquí descansaré!
¿Un forastero?
Debo preguntarle.
¿Quién entró en la casa
y descansa junto al hogar?
Descansa extenuado
de las fatigas del camino.
¿Se habrá desvanecido?
¿Estará enfermo?
Aún respira. Sólo ha cerrado los ojos.
Parece valiente
aunque se haya desvanecido.
¡Agua! ¡Agua!
Aliviaré tu sed.
Refrescaré tu sedienta boca.
¡Agua, como pedías!
Refrigerio me ha dado el agua,
mitigado el peso del cansancio
Reanimado mi valor,
mis ojos se recrean dichosos.
¿Quién es la que así me reconforta?
Esta casa y esta mujer son de Hunding.
Te concederá hospedaje.
¡Aguarda su regreso!
Estoy desarmado Tu esposo
no rechazará al huésped herido.
¡Rápido, muéstrame tus heridas!
Son leves, insignificantes.
mis miembros siguen enteros y firmes.
Si mi escudo y mi lanza
hubiesen aguantado como mi brazo,
jamás habría huido del enemigo,
pero escudo y lanza se partieron.
La jauría de enemigos
me persiguió hasta extenuarme,
el ardor de la tormenta me agotó.
Pero más rápido que yo de la jauría,
huyó de mí el cansancio,
la noche cayó sobre mis párpados.
Ahora vuelve a sonreírme el sol.
No me despreciarás
la dulce bebida de hidromiel.
¿La catarás para mí?
Has aliviado a un desventurado
¡Que no te alcance mi infortunio!
He descansado dulcemente.
Ahora debo seguir mi camino.
¿Quién te persigue para que huyas?
La desgracia me persigue a donde voy.
La desgracia
me encuentra donde me detengo.
¡Que no se acerque a ti, mujer!
¡Alejaré de ti mis pasos y mi mirada!
¡Quédate!
¡No podrás traer el infortunio
allí donde ya habita!
Wehwalt me llamo a mí mismo
Esperaré a Hunding.
Extenuado hallé a este hombre,
el peligro lo trajo a casa.
¿Le has ofrecido refrigerio?
– Con hospitalidad alivié su sed.
Le debo cobijo y bebida
¿Reprenderás a tu mujer por ello?
Sagrado es mi hogar.
¡Sagrado sea para ti!
¡Sírvenos la cena a los hombres!
¡Cómo se parece a mi mujer!
La reluciente serpiente
también brilla en sus ojos.
Supongo que vienes de lejos.
No ha montado a caballo
el que aquí encontró descanso.
¿Qué malos caminos te han atormentado?
Peligro y tormenta me persiguieron
por bosques, brezales y arboledas.
No sé por donde he venido.
Y menos aún a donde he llegado.
Me gustaría saberlo.
El techo que te cobija
y la casa que te hospeda
son de Hunding.
Si te encaminas hacia poniente
hallarás muchos caseríos de parientes
que salvaguardan la honra de Hunding.
Si mi huésped me honra,
me revelará ahora su nombre.
Si no confías en mí,
revélaselo a mi mujer.
¡Mira con qué curiosidad te interroga!
Huésped, me gustaría saber quién eres.
No puedo llamarme Friedmund.
Frohwalt quisiera ser,
pero Wehwalt he de llamarme.
Wolfe fue mi padre.
Nacimos juntos
mi hermana melliza y yo.
Temprano perdí a madre y hermana.
La que nos dio a luz
y aquella a quien conmigo protegió,
apenas si las conocí.
Wolfe era fuerte y batallador,
se granjeó muchos enemigos.
De caza salía el anciano con el joven.
Un día al regresar de la caza
encontramos vacía la guarida del lobo.
Reducida a cenizas nuestra gran sala,
un muñón el floreciente tronco del roble.
Muerto el animoso cuerpo de mi madre,
tragado por las llamas
el rastro de mi hermana.
Esta amarga pena
nos depararon crueles enemigos.
Proscrito huyó el anciano conmigo.
Muchos años vivió el joven
con Wolfe en el espeso bosque.
Hubo muchas persecuciones,
pero los dos lobos
se defendían con arrojo.
Un lobezno te narra todo esto,
como «Lobezno»
por muchos es conocido.
Huésped intrépido,
narras curiosas y feroces historias,
¡Wehwalt, el Lobezno!
Creo haber oído oscuros relatos
sobre la batalladora pareja,
aunque no conocía
a Wolfe y a Lobezno.
Prosigue tu relato, forastero
¿Dónde está ahora tu padre?
Nuestros enemigos
nos persiguieron con saña.
Muchos sucumbieron a los lobos
y otros huyeron
de las bestias por el bosque.
El enemigo nos dispersaba como paja.
Fui separado de mi padre.
Perdía su rastro cuanto más lo buscaba.
En el monte sólo hallé la piel de un lobo.
Yacía vacía ante mí,
no encontré a mi padre.
Apresurado abandoné el bosque.
Anhelaba estar entre hombres y mujeres.
Todos a cuantos encontraba,
en busca de un amigo
o de una compañera
Siempre me volvían la espalda.
El infortunio me acompañaba.
Lo que me parecía bien,
malicioso era a ojos de otros,
lo que peor me parecía, otros aprobaban.
Por todas partes hallaba contienda,
dondequiera que iba me alcanzaba la ira.
Si ansiaba felicidad,
no provocaba más que desdicha,
por eso me llamé Wehwalt.
Sólo albergo desdicha.
La norna que te deparó
tan amargo sino no te ama.
No te saluda contento el hombre
al que forastero llegaste como huésped.
¡Sólo los cobardes temen
al que viaja desarmado!
Relata huésped,
cómo perdiste el arma en combate.
Una triste niña me pidió auxilio
Sus parientes querían casarla
con un hombre al que no amaba.
Acudí a salvarla de la coacción,
luché contra el tropel de opresores
El enemigo sucumbió al victorioso.
Muertos yacían los hermanos.
La joven abrazaba los cadáveres,
la pena ahuyentó la ira.
Con un río de lágrimas
bañaba el lugar de la matanza
La desdichada novia lloraba
la matanza de sus hermanos.
Los parientes de los muertos
afluyeron clamando venganza.
Los enemigos rodearon el sitio.
Pero la muchacha no se separó de allí.
Con lanza y escudo la protegí
hasta que en el combate
se partieron lanza y escudo.
Me encontré desarmado y herido
y vi morir a la muchacha.
Me persiguió el furioso ejército.
Muerta sobre los cadáveres yacía.
Ahora sabes, mujer indagadora,
por qué Friedmund
no es mi nombre.
Sé de una estirpe fiera
que no respeta
lo que para otros es sagrado.
Odiosa nos es a todos y a mí.
Estoy llamado a vengar
la sangre de los parientes.
Llegué demasiado tarde
y ahora, al regresar a casa,
descubro el rastro
del fugitivo malhechor
en mi propio hogar.
Mi casa te guardará por hoy, Lobezno.
Te acogí por esta noche.
Pero mañana
defiéndete con fuertes armas.
Elijo ese día para el combate,
pagarás tributo por los muertos.
¡Sal de la sala!
¡No te quedes ahí parada!
Prepárame la bebida nocturna
y espérame en la cama.
Con armas se defiende el hombre.
Mañana te veré, Lobezno.
Ya me has oído ¡Guárdate!
Una espada me prometió mi padre,
la encontraría ante grave peligro.
Desarmado he llegado a casa del enemigo.
Descanso aquí preso de su venganza.
He visto a una mujer noble y hermosa
Un exquisito temor turba mi corazón.
La que me atrae con anhelo,
la que con dulce hechizo me hiere,
por la fuerza la retiene el hombre
que ofende a este indefenso.
¡Welsa!
¡Welsa!
¿Dónde está la espada?
La fuerte espada
que blandiré en el combate,
¿brotará acaso del pecho
en el que aún late bravo mi corazón?
¿Qué brilla allí en el crepúsculo?
¿Qué rayo emana del tronco del fresno?
Un relámpago alumbra los ojos del ciego,
alegre ríe la mirada.
¡El noble resplandor
me abrasa el corazón!
¿Será acaso la mirada
de la esplendorosa mujer,
que allí clavó sus ojos
al abandonar la sala?
La noche oscura cubría mis ojos.
Cuando me rozó el fulgor de su mirada
recobré el calor y la luz del día.
La luz del sol cayó dichosa sobre mi,
su hermoso resplandor
alumbró mi coronilla
hasta esconderse tras las montañas.
Al despedirse aún me alcanzó
su destello crepuscular.
Incluso el tronco del viejo fresno
resplandeció con luz dorada.
Ahora palidece
la florescencia, la luz se apaga.
La noche oscura cubre mis ojos.
En la profundidad de las montañas
ya solo brillan ascuas sin luz.
- ¿Duermes huésped?
- ¿Quién anda ahí?
Soy yo ¡Escucha!
Hunding yace en profundo sueño,
le preparé una bebida somnífera.
- ¡Aprovecha la noche para salvarte!
- ¡Me salva tu presencia!
Déjame mostrarte un arma
¡Ay, si la consiguieras!
Serías el más noble héroe.
Al más fuerte sólo está destinada.
¡Presta atención a lo que te cuento!
Los parientes de Hunding
fueron sus invitados de boda en esta sala.
Desposaba a una mujer
que unos ladrones le entregaron
por esposa sin ser preguntada.
Triste permanecí sentada mientras bebían.
Un forastero entró entonces,
un anciano con ropaje gris.
El sombrero ocultaba su cara
y le tapaba un ojo.
Pero el furor del otro ojo
causó temor en todos
a los que con poder amenazaba.
Sólo a mí me miró
con dulce pesar,
con lágrimas y consuelo a la vez.
A mí me miraba, a los otros fulminaba,
cuando blandió una espada.
La hundió en el tronco del fresno,
clavada hasta la empuñadura.
La espada sería de aquel
que la sacara del tronco.
Muchos hombres audaces
se esforzaron, ninguno la consiguió.
Los huéspedes iban y venían,
los más fuertes tiraban de la espada.
El tronco no cedió ni una pulgada.
Allí sigue clavada la silenciosa espada.
Entonces supe quién era
aquel cuya mirada me estremeció.
Sé también a quién está destina
la espada clavada en el tronco.
¡Ay, si aquí y ahora ese amigo
llegara de lejos a la más desdichada!
Todo el sufrimiento que padecí,
todo cuanto me hirió
con vergüenza y congoja,
¡lo expiaría la dulce venganza!
Reconquistaría lo que una vez tuve,
recobraría aquello por lo que lloré,
si encontrara al amigo bendito
y abrazara al héroe.
¡Mujer dichosa, ya te abraza el amigo
al que están destinadas arma y mujer!
¡En mi pecho arde el juramento
que me une a ti, noble esposa!
En ti veo todo cuanto he anhelado.
¡En ti encuentro todo cuanto añoraba!
Si sufriste humillación y yo sufrimiento,
yo fui proscrito y tu deshonrada.
¡Gozosa venganza
sonríe ahora a los felices!
¡Río ahora con sagrado goce,
abrazándote a ti, noble mujer,
siento palpitar tu corazón.
¿Quién ha salido, quién entrado?
Nadie ha salido,
pero alguien ha entrado
¡Mira, la primavera sonríe a la sala!
Las tormentas invernales
abren paso al delicioso mayo,
con luz suave resplandece la primavera.
Entre suaves brisas, ligera y dulce,
se mece la primavera tejiendo prodigios.
Por bosques y prados sopla su aliento
muy abiertos sonríen sus ojos.
Trina dulce en el canto
de felices pajarillos
y exhala deliciosos perfumes.
De su cálida sangre
florecen alegres flores,
¡De su fuerza brotan semillas y yemas!
Conquista al mundo
con sus delicadas armas.
Invierno y tormenta
se desvanecen ante su fortaleza.
Cedieron a sus golpes audaces
también los recios portones
que, tercos y rígidos,
se interponían entre nosotros y ella.
Hasta su hermana ha volado,
el amor ha llamado a la primavera.
Antes escondido en nuestro corazón,
ahora el amor sonríe dichoso al sol.
El hermano ha liberado
a la hermana nupcial,
destruido yace cuanto los separaba.
Jubilosa se saluda la joven pareja.
Amor y primavera se han unido.
Tú eres la primavera que yo añoraba
durante el gélido invierno.
Mi corazón te saludó con sacro temor
al descubrir tu mirada.
Siempre estuve entre extraños,
mi entorno no me alegraba.
Ajeno me parecía cuanto encontraba.
Pero a ti te reconocí con claridad.
Cuando te vi ya eras mío.
Lo que albergaba mi pecho, lo que soy,
surgió ante mí claro como el día.
Como un eco resonó en mis oídos,
cuando en tierras extrañas y gélidas
vi por vez primera al amigo.
¡Ay, dulcísima felicidad!
¡Ay, mujer dichosa!
Deja que me incline ante ti
para ver ese noble y claro brillo
que mana de tus ojos y de tu rostro
y que tan dulce cautiva mis sentidos.
Resplandeces bajo la luna primaveral,
sublime te rodea tu cabello ondulado.
Fácilmente descubro lo que me cautiva,
mi mirada se deleita con la hermosura.
¡Qué despejada tu frente,
las pequeñas venas
se entrelazan en tus sienes!
¡Me asusta el goce que me embriaga!
Un prodigio quiere hacerme recordar.
Al que hoy he visto por primera vez,
mis ojos ya conocían.
También yo recuerdo un sueño de amor
¡Yo ya te había visto en frenesí!
En el arroyo descubrí mi imagen
y ahora la reconozco.
Tal y como emergió del lago,
así me la devuelves!
- Eres la imagen que llevaba dentro.
- ¡Calla!
Déjame escuchar tu voz.
Me parece haberla oído de niña.
¡Ay no! La oí hace poco
cuando el bosque me devolvió mi eco!
¡Qué dulces
los sonidos que escucho!
Conozco la llama de tus ojos
Así me miró el anciano
al consolar a la desdichada.
Por la mirada he reconocido a su hijo,
¡Casi lo llamó por su nombre!
¿De verdad te llamas Wehwalt?
Desde que me amas ya no me llamo así.
¡Ahora me inunda la mayor dicha!
¿Y no puedes llamarte Friedmund?
Llámame como quieras que me llame
¡Tomaré mi nombre de ti!
- Pero, ¿llamabas Wolfe a tu padre?
- ¡Era lobo para los zorros cobardes!
Pero aquel, al que como a ti
le brillaba el orgullo en la mirada,
se llamaba Welsa.
Si Welsa fue tu padre
y tú eres un welsungo,
fue para ti para quién hundió
su espada en el tronco.
Déjame llamarte como te amo
¡Te llamaré Sigmundo!
¡Me llamo Sigmundo y victorioso soy!
¡Lo atestigua esta espada
que sostengo sin miedo!
Welsa me prometió
que la encontraría ante grave peligro
¡Ahora la empuño!
El apremio del sacro amor,
la aflicción del amor anhelante
arde en mi pecho
impulsándome a la lucha y a la muerte.
¡Notung! ¡Notung!
Así te llamaré, espada.
¡Notung! ¡Notung!
¡Preciosa espada!
¡Exhibe tu afilada hoja!
¡Sal de tu vaina!
¡Mujer, estás viendo
a Sigmundo, el welsungo!
Como dote te traigo esta espada
Así pretendo a la mujer más dichosa.
Así te raptaré de la casa del enemigo.
Ven conmigo lejos de aquí
a la casa sonriente de la primavera.
Allí te protegerá Notung, la espada,
aunque Sigmundo sucumba de amor.
Si es Sigmundo al que veo,
yo soy Siglinda, que te desea.
¡A tu propia hermana
has conquistado con tu espada!
¡Novia y hermana eres al hermano!
¡Florece, pues, sangre de Welsas!